Zur Übersicht

Es regnet im Blumentopf - Experiment zum Wasserkreislauf

Kann es im Blumentopf regnen? Das wollten wir in einem Experiment herausfinden. Wir haben einen geschlossenen Wasserkreislauf nachgestellt, indem wir einen Blumentopf bepflanzt, bewässert und abgedeckt haben. Spoiler: Ja, das geht!

Kalendereintrag

 Hier ist die Anleitung zum Wasserkreislauf im Blumentopf

Das brauchst du:

  • Einen  Blumentopf oder Glasvase

  • Kleine Pflanzen und Erde

  • Eine transparente Plastikfolie (groß genug, um über die Pflanze zu passen).

  • Einen Gummizug odund ein kleinen Stein/Murmel

  • Etwas Wasser.

So gehst du vor:

  1. Pflanzen: die Pflanze mit Erde in das Gefäß

  2. Gießen: Gieße die Pflanze leicht an, damit die Erde feucht ist.

  3. Abdecken: Stülpe die Plastiktüte vorsichtig über die Pflanze und den Topf.

  4. Abdichten: Verschließe die Tüte unten am Topfrand mit dem Gummizug, sodass kaum Luft entweichen kann.

  5. Helfen: besser geht es, wenn Du oben noch eine kleine Kulle in das Plastik machst mit kaltem Wasser

  6. Warten: Stelle den Topf an einen hellen, warmen Ort (z. B. auf die Fensterbank).

Was passiert hier? 

Nach einiger Zeit bilden sich an der Innenseite der Folie kleine Wassertropfen. Diese werden immer größer und rollen schließlich zurück in die Erde.

Das Experiment zeigt drei wichtige Phasen des Wasserkreislaufs:

  • Verdunstung: Durch die Wärme verdampft Wasser aus der Erde und den Blättern der Pflanze.

  • Kondensation: Der unsichtbare Wasserdampf kühlt an der Glaswand ab und wird wieder zu flüssigen Tropfen.

  • Niederschlag: Wenn die Tropfen zu schwer werden, fallen sie wie „Regen“ zurück in den Boden.